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Tipps, wie Sie den Diebstahl Ihres E-Bikes verhindern

6 Tipps zum Schutz vor Langfingern

Mehr als 20.000 Fahrräder werden pro Jahr in Österreich gestohlen. Besonders groß ist der Jammer, wenn es sich um ein kostbares E-Bike handelt. Wir haben uns angesehen, welche Vorkehrungen man treffen kann.

  Lesedauer: 2 Minuten

E-Bikes sollten besonders gut vor Dieben geschützt werden.
Foto: BrianAJackson/iStock

Zeit gewinnen

Kriminelle suchen immer nach dem einfachsten und schnellsten Weg um ans Ziel zu kommen. Mit jeder Minute am Tatort wächst nämlich die Chance entdeckt zu werden. Ist ein E-Bike in ihren Augen keine leichte Beute, wird es meist nicht beachtet. Einen Diebstahl komplett zu verhindern ist in der Praxis zwar unmöglich, aber man kann es den Langfingern bei ihrem Coup so schwierig als möglich machen. Hier sind ein paar Tipps, wie Sie das E-Fahrrad am besten schützen.

Das E-Bike sollte bestmöglich vor Diebstahl geschützt werden.
Foto: D-Keine/iStock

Die Tipps

1. Fahrradschloss verwenden

E-Bike (Rahmen und Reifen!) mit einem robusten Fahrradschloss an einem fest verankerten Gegenstand (Straßenlaterne, Radbügel etc.) sichern. Damit wird verhindert, dass Diebe das Fahrrad einfach wegtragen. Gut einsehbare, belebte Orte sind als Abstellplatz besser als dunkle, verwinkelte Gassen. Wer einem möglichen E-Bike-Diebstahl einen weiteren Riegel vorschieben möchte, befestigt ein zweites Schloss mit einem anderen Verschlusssystem. Aufzeichnungen der Polizei zeigen, dass Diebe oft Abstand von der Tat nehmen, wenn sie für das Aufbrechen länger als drei Minuten benötigen würden.

Fest verankerte Fahrradständer benutzen.
Foto: Halfpoint/iStock
2. Abstellplatz ändern

Wer mit dem E-Bike regelmäßig die gleiche Strecke zurücklegt (z. B. den Weg in die Arbeit), sollte nach der Ankunft nicht immer denselben Fahrradständer wählen, sondern möglichst oft an verschiedenen Stellen parken. Sollten Langfinger ein Auge auf das Fahrrad geworfen haben, wird ihnen eine langfristige Planung des Diebstahls damit erschwert.

3. Akku + Display raus

Was nicht gesichert werden kann und kostbar ist, sollte nach Möglichkeit mitgenommen werden. Das heißt: Akku und Display abnehmen, wenn man das das E-Bike unterwegs parkt und nicht im Auge hat.

Mit speziellen Versicherungen oder mit Trackern und GPS-Ortung können E-Bikes gesichert werden.
Foto: Paolo Toffanin/iStock
4. Fahrgestellnummer eingravieren

Den Wiederverkauf gestohlener E-Bikes erschweren manche Hersteller wie z. B. Fischer durch die Gravur einer Fahrgestell-Nummer am Rahmen sowie den Nachweis des Verkaufsbelegs bei Reparaturarbeiten oder Ersatzteilkäufen. Am besten man notiert sich die Rahmennummer sowie die Details (Farbe, Modell etc.) des E-Bikes in einem Fahrradpass und nimmt zusätzlich ein Foto (z. B. am Smartphone) auf.

Fahrräder immer an hellen, belebten Plätzen abstellen.
Foto: South_agency/iStock
5. E-Bike versichern

Versicherungen für E-Bikes bieten je nach Vertrag nicht nur bei Diebstahl, sondern mitunter auch bei Beschädigungen, Unfällen, Pannen etc. Kostenersatz.

6. Ortung per GPS

Wer häufig mit dem E-Bike unterwegs ist und es digital schützen möchte, kann über die Anschaffung eines Trackers mit GPS-Ortung nachdenken. Dieser zeigt per App an, wo sich das Rad gerade befindet. Damit kann das gestohlene Fahrrad leichter gefunden und zurückgeholt werden.

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