von: mediamag.at-Redaktion

E-Bike: Diebstahl, nein danke!

6 Tipps zum Schutz vor Langfingern

Mehr als 20.000 Fahrräder werden pro Jahr in Österreich gestohlen. Besonders groß ist der Jammer, wenn es sich um ein kostbares E-Bike handelt. Wir haben uns angesehen, welche Vorkehrungen man treffen kann.

In Österreich werden knapp 25.000 Räder pro Jahr gestohlen.
Foto: BrianAJackson/iStock

Zeit gewinnen

Kriminelle suchen immer nach dem einfachsten und schnellsten Weg um ans Ziel zu kommen. Mit jeder Minute am Tatort wächst nämlich die Chence entdeckt zu werden. Ist ein E-Bike in ihren Augen keine leichte Beute, wird es meist nicht beachtet. Hier sind ein paar Tipps, wie Sie das E-Fahrrad bestmöglich schützen.

Die Tipps

1. E-Bike (Rahmen und Reifen!) mit einem robusten Fahrradschloss an einem fest verankerten Gegenstand abstellen.

Das E-Bike sollte bestmöglich vor Diebstahl geschützt werden.
Foto: D-Keine/iStock

2. Wer einem möglichen E-Bike-Diebstahl einen weiteren Riegel vorschieben möchte, befestigt ein zweites Schloss mit einem anderen Verschlusssystem. Polizeierkenntnisse zeigen, dass Diebe Abstand nehmen, wenn sie für das Aufbrechen länger als drei Minuten benötigen würden

3. Akku und Display abnehmen, wenn man das E-Bike unterwegs parkt und nicht im Auge hat.

4. Den Wiederverkauf gestohlener E-Bikes erschweren manche Hersteller wie z.B. Fischer durch die Gravur einer Fahrgestell-Nummer am Rahmen sowie den Nachweis des Verkaufsbelegs bei Reparaturarbeiten oder Ersatzteilkäufen.

Mit speziellen Versicherungen oder mit Trackern und GPS-Ortung können E-Bikes gesichert werden.
Foto: Paolo Toffanin/iStock

5. Versicherungen für E-Bikes bieten je nach Vertrag nicht nur bei Diebstahl, sondern mitunter auch bei Beschädigungen, Unfällen, Pannen etc. Kostenersatz.

6. Wer häufig mit dem E-Bike unterwegs ist und es digital schützen möchte, kann über die Anschaffung eines Trackers mit GPS-Ortung nachdenken, der per App anzeigt, wo das Rad sich gerade befindet.