Haushalt

5 Tipps für die ideale Gartenbewässerung

So gießen Sie richtig – und sparen dabei Wasser

Wann, wie viel und wie genau sollten Blumen, Gemüse, Büsche und Rasen gegossen werden? Wir haben fünf wichtige Tipps für die Bewässerung, mit welchen Sie sogar Wasser sparen können.

  Lesedauer: 4 Minuten

So gießen Sie den Garten richtig
Foto: LeManna/iStock

Tipps für die Gartenbewässerung

Die richtige Menge an Wasser bzw. regelmäßiges Gießen sind das A und O für einen schönen Garten. Wir haben fünf wichtige Bewässerungstipps für jeden Grünbereich, die das Gärtnerleben vereinfachen und außerdem helfen können, Wasser zu sparen.

Gießen mit der Gießkanne
Foto: skynesher/iStock

1. Morgens ist die beste Zeit

Egal, ob Gemüsebeet, Rasen oder Blumen: Die beste Zeit zum Bewässern ist frühmorgens oder zumindest in den Morgenstunden. Dafür gibt es gleich mehrere gute Gründe: Auf dem abgekühlten Boden verdunstet weniger Wasser und Staunässe wird vermieden. Letztere könnte sich über Nacht bilden, wenn abends gegossen wird und die Ursache für Schadpilze werden. Zudem lockt abendliche Feuchtigkeit Schnecken an.

Wer kein Frühaufsteher ist, kann das morgendliche Gießen in den einem automatischen Bewässerungssystem überlassen. Denn: Regelmäßigkeit ist hier besonders wichtig.

Pflanzen gießen
Foto: Jurgute/iStock

2. Pflanzen an der Wurzel bewässern

Gießen Sie Blumen und Co. am besten so, dass das Wasser aus der Gießkanne oder dem Schlauch auf die Erde bzw. die Wurzel der Pflanzen trifft. Bei einer „Dusche“ von oben bleiben Tropfen an den Blättern. In der Sonne können diese sogar wie ein Vergrößerungsglas wirken und Verbrennungen verursachen.

Regentonne zum Garten bewässern
Foto: schulzie/iStock

3. Regenwasser nutzen

Mit Regenwasser zu gießen ist nicht nur günstiger, sondern auch umweltschonender. Eine aufgestellte Tonne oder Zisterne, um das Wasser zu sammeln, ist in jedem Garten sinnvoll. Außerdem mögen Pflanzen es lieber, wenn sie mit temperierten H2O gegossen werden als mit kaltem Leitungswasser. Ein weiteres Plus: Regenwasser enthält weniger Kalk sowie Chlor und ist daher noch besser verträglich für alles, was im Garten grünt.

4. Pflanzen mit ähnlichem Wasserbedarf gruppieren

Es gibt Büsche, Blumen und Kräuter, die viel Wasser benötigen – und solche, die es trockener mögen. Wer im Garten die Bepflanzung je nach Wasserbedarf vornimmt, spart sich viele Wege mit der Gießkanne. Übrigens: Pflanzen aus heimischen Klimazonen sind oftmals einfacher zu versorgen als Exoten.

Rasensprenger zum Garten bewässern
Foto: VanderWolf-Image/iStock

5. Hilfsmittel und Menge

Natürlich sind die Gießkanne und der Gartenschlauch die einfachsten und gängigsten Bewässerungsmethoden für jeden Gärtner. Beim Gießen sehen Sie direkt, wie durchfeuchtet die Erde bei einer Pflanze ist. Manchmal kann es aber nützlich sein, auf weitere Hilfsmittel zurückzugreifen – auch aus Zeitgründen.

Für lange Beete oder Gemüsegärten eignen sich beispielsweise Bewässerungssystem mit Perl- oder Tropfschläuchen gut. Rasensprenger sind für größere Flächen praktisch. Um kein Wasser zu verschwenden, sollten diese so ein- und aufgestellt werden, dass wirklich nur die benötigte Fläche beregnet wird. Die optimale Gießmenge lässt am besten sich mit automatischen Regensensoren prüfen.

TEILEN