Haushalt
Nachhaltige Gärten: 7 hilfreiche Tipps
So gelingt ein naturnaher Garten
Nachhaltigkeit kann nicht nur im Haushalt, sondern auch beim Garteln gelebt werden. Wir haben sieben hilfreiche Tipps für nachhaltige Gärten.
Lesedauer: 5 Minuten

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7 Tipps für nachhaltige Gärten
Ressourcen und Geldbeutel schonen, Transportwege reduzieren und die Artenvielfalt unterstützen: Es gibt viele gute Gründe, warum ein naturnaher Garten und nachhaltiges Gärtnern Sinn machen. Ein nicht unwesentlicher: Gärten, die im Einklang mit der Natur angelegt werden, sind weniger pflegeintensiv – und Sie haben damit mehr Freizeit, um Ihr grünes Wohnzimmer auch zu genießen.
1. Regenwasser nutzen
Regelmäßige Bewässerung kann viel wertvolles Trinkwasser verbrauchen. Besser für die Pflanzen und allemal ressourcenschonender ist es deshalb, für das Gießen gesammeltes Regenwasser zu verwenden. Ob es sinnvoll ist, dieses in einer Regentonne an der Dachrinne zu sammeln oder Sie lieber gleich auf eine Zisterne setzen: Beide Arten, das wertvolle Nass zu speichern, kann den Wasserverbrauch in nachhaltigen Gärten drastisch senken.

2. Eigenen Kompost erzeugen
Eigens erzeugter Kompost ist das Beste, was Sie Ihren Pflanzen „antun“ können. Er verbessert den Boden, indem er ihn mit wertvollen Inhaltsstoffen anreichert. Mit einem Kompostbehälter im Garten wird anfallender Küchenabfall gleich sinnvoll wiederverwertet und kann später als umweltschonender Dünger den Beeten zugeführt werden.
3. Plastikfreies Gärtnern
In vielen Gärten, Gartenhäusern und Garagen findet sich so manches aus Plastik, zum Beispiel Töpfe, Werkzeuge oder auch Zäune sowie Deko-Artikel. Wer künftig bei der Auswahl von Einzäunungen, Kompostbehälter und anderem Zubehör auf Holz, Stein oder Ton setzt, steuert beständig einem plastikfreien Garten zu. Selbst für die Plastiktöpfe, in welchen Pflanzen gekauft werden, gibt es mittlerweile Alternativen aus kompostierbaren Materialien.

4. Chemiefreies Gärtnern
Setzen Sie beim Bekämpfen von Unkraut lieber auf bewährte Hausmittel, auf regelmäßiges Jäten und Auflockern der Erde. Wer auf Herbizide verzichtet, leistet einen großen Beitrag dazu, dass die Inhaltsstoffe nicht mehr in den Boden und in unseren Wasserkreislauf kommen.
5. Nützlinge fördern
Ein Nützlings- oder Insektenhotel sowie Nistkästen für heimische Vögel bieten nicht nützlichen Insekten sowie Vogelarten ein Zuhause, sondern helfen auch dabei, Schädlinge zu vertreiben. Blattläuse haben beispielsweise keine Chance, wenn genügend Singvögel im Garten unterwegs sind. Insgesamt fördern Sie damit die Artenvielfalt – und schützen zugleich ihre Pflanzen.

6. Gartenmöbel mit regionaler Herkunft
Setzen Sie beim Kauf Ihrer nächsten Gartengarnitur am besten auf Produkte aus langlebigen Materialien, die zudem aus der Region stammen. Tropische Hölzer haben nicht nur einen langen Transportweg, sondern zum Teil auch einen fraglichen ökologischen Fußabdruck.
7. Auf heimische Pflanzen setzen
Es gibt viele exotischen Sorten, die wunderschön aussehen – aber eben eigentlich nicht mit dem hiesigen Klima klarkommen. Im Garten sind sie damit nicht nur pflege-, sondern vor allem auch ressourcenintensiv. Heimische Pflanzen hingegen helfen, das Ökosystem intakt zu halten, benötigen meist weniger Wasser sowie gärtnerische Fürsorge.
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