Haushalt

Die 3 wichtigsten Vorteile von Akku-Staubsaugern

Schlank, flexibel und modular

Neben ihrem geringen Gewicht und der schlanken Bauweise punkten Akku-Staubsauger vor allem mit ihrer großen Reichweite und vielfältigen Einsatzmöglichkeiten.

  Lesedauer: 3 Minuten

3 Vorteile von kabellosen Staubsaugern
Foto: baloon111/iStock

1. Keine Stromquelle nötig

Akku-Staubsauger sind im Gegensatz zu ihren traditionellen, verkabelten Kollegen nicht an ein Stromkabel gebunden. Das heißt, das man sie auch dort einsetzen kann, wo keine Steckdose in der Nähe ist. Beispiele dafür wären der Dachboden, auf langen Treppen oder im Auto in der Einfahrt. Zudem fällt, wenn man sich vorgenommen hat das ganze Haus zu reinigen, das lästige Umstecken des Staubsaugers weg. Das heißt, dass ein Vorteil von kabellosen Staubsaugern ihre große Reichweite ist.

Eine wesentliche Begrenzung, welcher sich ein Akku-Staubsauger allerdings unterwerfen muss, ist die Akku-Laufzeit. Hier liegt auch der größte Nachteil von kabellosen Staubsaugern. Ist der Akku leer, muss das Gerät zurück in die Ladestation und steht für die Dauer des Aufladens nicht zur Verfügung.

Modularer Akku-Staubsauger
Foto: Alicia Fdez/iStock

2. Vielseitige Anwendung

Akku-Staubsauger werden in den meisten Fällen als sogenannte Stielstaubsauger angeboten: Alle wichtigen Komponenten sind rund um das Saugrohr angeordnet, nicht in einem externen Gehäuse wie bei traditionellen Bodenstaubsaugern. Zudem sind sie manchmal modular aufgebaut, was heißt, man kann sie weiter zerlegen. Nimmt man die nicht benötigten Komponenten ab, dann entsteht zum Beispiel ein handlicher Handstaubsauger, mit dem man den Innenraum des Autos oder schwer zugängliche Stellen saugen kann. Bei Akku-Staubsaugern fällt auch das lästige Hinterherziehen der Motoreinheit weg, welche sich gerne an Möbeln oder Türstöcken verheddert.

Einschränkungen in der Anwendung ergeben sich bei Akku-Staubsaugern manchmal aus der Bauart, also der Gruppierung von Motor & Co. rund um das Saugrohr. Das heißt, dass das Reinigen von schmalen Zwischenräumen (wie zum Beispiel unter einer Couch) ist nicht so einfach ist wie mit Bodenstaubsaugern. Hier sind Modelle von Vorteil, welche alle Komponenten an der Oberseite des Saugrohrs gruppiert haben, wie etwa jene von Dyson.

Akku-Staubsauger im Einsatz
Foto: Oleksandra Troian/iStock

3. Schlank und platzsparend

Das fehlende Kabel und die kompakte Bauweise schlagen sich auch gewichtsmäßig nieder. Akku-Staubsauger sind oft leichter als traditionelle, verkabelte Varianten. Herkömmliche Modelle wiegen gut und gerne zwischen vier und acht Kilogramm, während kabellose Staubsauger meist rund drei Kilogramm auf die Waage bringen. Das macht sich vor allem bemerkbar, wenn man über Kopf putzt, also zum Beispiel Spinnweben von der Decke saugt oder die Oberkante eines Türrahmens vom Staub befreit. Mit ihrer schlanken Bauart lassen sie sich leicht in der Küche oder im Putzkabinett verstauen. Viele Hersteller bieten praktische Wandhalterungen an, welche gleichzeitig als Ladestation dienen. Das bedeutet, dass der Staubsauger nach der Verwendung automatisch wieder aufgeladen wird.

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