Fitness + Body

Fitnesstracker: Wichtige Funktionen

Features von Smartwatch & Co. einfach erklärt

Wir erklären, was hinter den Begriffen SpO2, VO2Max, optische Pulsmessung, Schlaftracking und 24/7-Aufzeichnung steckt.

Begriffe von Fitnesstrackern im Überblick
Foto: PeopleImages/iStock

Die Funktionsvielfalt von Smartwatches und Fitnesstracker macht es möglich, individuelle Gesundheits- und Fitnessdaten in Echtzeit im Auge zu behalten. Wir erklären die häufigsten Features und Begriffe.

Optische Pulsmessung

Mittels im Gehäuse verbauten LED-Lämpchen sowie einem optischen Sensor auf der Rückseite des Wearables kann der Puls ermittelt werden. Großer Vorteil: Das Tragen eines Brustgurts ist nicht mehr unbedingt nötig. Der optische Sensor misst durch ausgestrahltes Licht, wann Blut durch die Gefäße am Handgelenk gepumpt wird. Der aktuelle Wert ergibt sich aus der jeweiligen Reflexion oder Absorption des Lichts. Beispiel: Fitbit Luxe.

Optische Pulsmessung & Co.: Der Fitbit Luxe ist ein Alltags- und Sportbegleiter.
Foto: Fitbit

REM- und Schlaftracking

Die aufgezeichneten Daten von Puls- und Bewegungssensoren geben Auskunft über die Schlafqualität. Fitnesstracker und Smartwatches unterscheiden durch die Kombination der Messungen zwischen REM- („Rapid Eye Movement“), Tief- und Leichtschlafphasen.

In den sogenannten REM- und Tiefschlafphasen bewegen wir uns wenig bis gar nicht, während bei leichtem Schlaf häufiger Verlagerungen aufgezeichnet werden. Die beiden tieferen Schlafphasen unterscheiden sich durch den Puls, denn während des REM-Schlafs steigt dieser an.

Dieses Feature ermöglicht durch den Abgleich der Ergebnisse mit wissenschaftlichen Erkenntnissen Rückschlüsse über das persönliche Schlafverhalten. Mit diversen Aktivitätstrackern werden die Vitalwerte auch in der Nacht gemessen.

Schlaftracking mittels Wearable lässt dank wissenschaftlicher Erkenntnisse Rückschlüsse auf die Schlafqualität zu.
Foto: fizkes/iStock

VO2Max

Die Abkürzung VO2Max steht für die das Maximum an Sauerstoff, das von der Atemluft in die Muskulatur transportiert werden kann. Es zeigt an, wie gut der Körper Sauerstoff verarbeitet. Je größer dieser Wert, umso höher kann die Intensität einer Ausdauerbelastung sein. Es spiegelt also die Ausdauer-Leistungsfähigkeit einer Person wieder. Das Feature ist z. B. in der Garmin vívosmart 4 integriert.

Smartwatches und Fitnesstracker messen Sauerstoffwerte im Blut.
Foto: Kerkez/iStock

24/7 Aufzeichnung

Die meisten Fitnesstracker oder Smartwatches ermitteln mittlerweile rund um die Uhr – also 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, sprich: „24/7“ – die Aktivitäten und Vitalwerte ihres Trägers. Dazu zählen zurückgelegte Schritte, Kalorienverbrauch, Anzahl der Fitnesseinheiten, Puls und Tiefschlafphasen etc.

Die gesammelten Daten geben dem User einen Überblick zu seinem Gesundheitsstatus. Manche Wearables geben auf Basis dieser Werte Tipps und Verbesserungsvorschläge für einen maßgeschneiderten Trainingsplan. Einen solchen Gesamtüberblick schafft z. B. Fitbit Versa 3.

SpO2

Die Funktion SpO2 repräsentiert den geschätzten Wert der Sauerstoffsättigung im Blut. Sie wird mittels Pulsoxymeter am Handgelenk gemessen. Dieser durchleuchtet die Haut und schätzt die Konzentration vom Sauerstoff im Blut ab. Letztere ist ein Abbild der Anzahl der roten Blutkörperchen, die Sauerstoff transportieren.

Der Normalwert liegt hier bei 95-100 Prozent. Die geschätzten Werte, die mittels Wearables ermittelt werden, geben damit Aufschluss über den Gesundheitszustand des Anwenders.

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