von: mediamag.at-Redaktion

So macht man „Windows 10“ schneller

Tipps für einen flotteren PC

Wenn der PC langsamer läuft als gewohnt, kann man ihn mit ein paar einfachen Klicks wieder zu Spitzengeschwindigkeiten treiben. Wir präsentieren drei Tipps, wie Sie Ihren PC wieder flottbekommen.

So machen Sie „Windows 10“ flotter.
Foto: ALLVISION/iStock

1. Visuelle Effekte deaktivieren

„Windows 10“ ist mit einigen schicken Effekten ausgestattet, die sich aber – vor allem bei PCs mit verminderter Leistung – nachteilig auswirken können. Wer auf die Animationen beim Öffnen, Wechseln oder Minimieren der Fenster verzichten kann oder will, findet diese Option folgendermaßen:

  1. Öffnen Sie die erweiterten Systemeinstellungen. Tippen Sie dazu einfach das Wort „erweitert“ in das Suchfeld der Taskbar oder des Windows-Menüs links unten. Die erweiterten Systemeinstellungen sollten in den Suchergebnissen auftauchen.
  2. Klicken Sie in der Box mit der Beschreibung „Visuelle Effekte, Prozessorzeitplanung, Speichernutzung und virtueller Speicher“ auf den Button „Einstellungen…“.
  3. Unter dem Reiter „Visuelle Effekte“ können Sie nun bestimmen, welche Animationen erhalten bleiben sollen und welche verschwinden können.
Wenn Der PC zu langsam wird, sollte man etwas dagegen unternehmen.
Foto: AndreyPopv/iStock

2. Dienste deaktivieren

Selbst wenn Sie nur im Internet surfen, laufen auf Ihrem PC eine Menge Prozesse, von denen man nicht (viel) mitbekommt. Einige dieser Dienste haben nicht immer einen Sinn und lassen sich im Taskmanager deaktivieren.

  1. Öffnen Sie den Taskmanager durch das Drücken der Tastenkombination Strg+Alt+Entf oder mit einem Rechtsklick auf das Windows-Icon links unten am Bildschirmrand.
  2. Wenn Sie den Reiter „Dienste“ nicht sehen, klicken Sie im Task-Manager auf „Mehr Details“.
  3. Hier werden Ihnen alle aktuell aktiven Dienste aufgeführt, die auf dem Computer laufen. Der Großteil der Dienste ist wichtig für die Funktion des Computers, wenn Sie aber den einen oder anderen Dienst erkennen, der weg kann, lässt er sich hier deaktivieren. Als Faustregel gilt: Wenn Sie nicht wissen, was der Dienst bezweckt, Finger weg.
Hier deaktivieren Sie unerwünschte Dienste.
Screenshot: Content Creation GmbH

3. Festplatte defragmentieren

Dieser Schritt lohnt sich vor allem für ältere Geräte. Beim Defragmentieren werden Dateien, die über die Festplatte verstreut gespeichert sind, zusammengelegt, damit sie schneller ausgelesen werden können. Dieser Prozess wird von den meisten aktuellen Computern automatisch und regelmäßig im Hintergrund durchgeführt. So kann man den Prozess bei Bedarf aber auch selbst in Gang setzen:

  1. Tippen Sie im Suchfeld das Wort „defragmentieren“ ein – und die Option „Laufwerke defragmentieren und optimieren“ sollte erscheinen.
  2. In diesem Menü haben Sie nun Zugriff auf alle Laufwerke und sehen, wann sie zum letzten Mal defragmentiert wurden.
  3. Wählen Sie die Festplatte, die Sie defragmentieren möchten und klicken Sie auf den Button „Defragmentieren“. Der Prozess läuft automatisch ab, Sie müssen nur abwarten.