Haushalt

10 starke Tipps für entspanntes Bügeln

Haushaltsmotto: Gleiten statt hetzen

Wer wertvolle Zeit im Alltag sparen möchte, kann mit diesen Tipps schon beim Wäschewaschen die Weichen für ein entspanntes Bügelerlebnis stellen.

  Lesedauer: 3 Minuten

Moderne Bügeleisen erleichtern das Bügeln.
Foto: dragana991/iStock

Tipps fürs Bügeln

Was zählt schon der meterhohe Berg Bügelwäsche gegen den Mount Everest mit 8.850 Metern? Eben. Während nur wenige es schaffen, den höchsten Berg der Welt zu besteigen, ist Bügeln allerdings ein Breitensport. Aber: Wenn man weiß, wie es richtig geht, ist dieses Hausarbeits-Workout schnell erledigt. Vor allem mit dem richtigen Equipment geht das Glätten der Wäsche doppelt so gut: Dampfbügeleisen oder Dampfbügelstationen erleichtern die Wäschepflege durch moderne Technologie.

1. Falten vermeiden
Bereits beim Wäscheaufhängen darauf achten, dass wenig Falten entstehen. Frischgewaschenes kräftig schütteln, Ecken und Säume in Form ziehen, Falten mit den Händen ausstreichen.

2. Restfeuchte ist gut
Staubtrockene Kleidung erschwert das Bügeln. Wäsche noch feucht vom Wäscheständer bzw. aus dem Trockner nehmen oder vor dem Bügeln mit Wasser (kann auch beduftet werden) einsprühen.

3. Die richtige Reihenfolge
Wäsche vorsortieren und zuerst empfindliche Textilien mit schwacher Hitze und danach Leinen und Baumwolle mit hohen Temperaturen bügeln. Geschirrtücher können nach dem Ausschalten des Bügeleisens mit der Restwärme geglättet werden.

Wer richtig bügelt, kann Energie und Zeit sparen.
Foto: FabrikaCr/iStock

4. Höhe anpassen
Um Rückenschmerzen und Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich vorzubeugen, nicht in gebeugter Haltung bügeln. Das Bügelbrett sollte auf Hüfthöhe sein.

5. Kalk entfernen
Vor dem Bügelstart einige Male Dampf ablassen, um Kalkreste aus der Düse des Dampfbügeleisens zu entfernen. Anschließend die Wäsche mit dem Dampf befeuchten. Nicht zu sehr, damit nicht unnötig lange wieder trockengebügelt werden muss.

6. Empfindliche Textilien
Für Kleidungsstücke mit Stickereien, Applikationen, Pailletten und Perlen sowie heikle Seidenteile weiche Unterlage schaffen, um unschöne Abdrücke zu vermeiden. Wasserflecken auf Seide können vermieden werden, wenn anstelle der Sprühflasche ein feuchtes Handtuch zum Einsatz kommt.

Seide mit niedrigen Temperaturen bügeln.
Foto: Vladimir Sukhachev/iStock

7. Hemden und Blusen glätten
Knopfleisten, Manschetten, Kragen, Taschen und Ärmeln werden als erstes gebügelt. Säume nur an der Bruchkante bügeln, um das Durchschimmern von Nähten zu vermeiden.

8. Wolle richtig bügeln
Bei Kleidung aus Wolle viel Dampf aufnehmen lassen und das Bügeleisen nicht bewegen, sondern immer wieder neu aufsetzen.

9. Bügelfalten erzeugen
Haarspray ist die Geheimwaffe für erstklassige Bügelfalten. In der Ruhe liegt die Kraft: Gleichmäßig und nicht zu forsch vorgehen. Hektisches Hin und Her des heißen Eisens schiebt den Stoff leicht zusammen. Etwas Weichspüler im Bügelwasser (in einem extra Sprüher, nicht im Bügeleisen) erleichtert das Bügeln.

Kleidung im Kasten nicht zu eng aneinander aufhängen.
Foto: brizmaker/iStock

10. Das richtige Aufhängen
Kleidung auf Kleiderbügeln aufhängen, um sie nachtrocknen zu lassen, bevor sie angezogen oder in den Schrank geräumt wird, um ungewollte Falten zu vermeiden. Hängen Sie Ihre Kleidung nicht zu eng nebeneinander auf die Schrankstange, um erneutes Knittern durch zu wenig Platz im Kasten zu vermeiden.

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